Studentisches Wohnen: Transaktionsvolumen auf neuem Rekordniveau

  • JLL-Untersuchung: Transaktionsvolumen im deutschen Markt für Studentisches Wohnen hat sich 2015 auf 525 Mio. Euro fast verdoppelt
  • Seit Juni 2015 hat DREF rund 200 Mio. Euro in den Erwerb und die Modernisierung von studentischem Wohnraum investiert
  • DREF ist mit 3.200 studentischen Einheiten im Bestand und 2.350 notariell gesicherten Einheiten der führende private Eigentümer von studentischem Wohnraum in Deutschland

Das Transaktionsvolumen im deutschen Markt für Studentisches Wohnen hat sich im vergangenen Jahr auf 525 Mio. Euro erhöht. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Deutsche Real Estate Funds (DREF), die seit Juni 2015 rund 200 Mio. Euro investiert hat. Mit 3.200 studentischen Einheiten im Bestand und 2.350 notariell gesicherten Einheiten in der Pipeline ist das Immobilienunternehmen der führende private Eigentümer von studentischem Wohnraum in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine von DREF bei Jones Lang LaSalle (JLL) in Auftrag gegebene Untersuchung, die wesentliche bundesweit tätige private Eigentümer und Betreiber von studentischem Wohnraum analysiert.

„DREF hat ein richtungweisendes Jahr hinter sich. Wir haben die erste Anleihe zur Finanzierung von studentischem Wohnraum emittiert und die Größe unseres Unternehmens mit namhaften Immobilien- und Finanzexperten deutlich ausgebaut. Gleichzeitig haben wir uns die führende Position als Eigentümer und Betreiber von studentischem Wohnraum in Deutschland erarbeitet. Darauf bauen wir jetzt auf. 2016 wollen wir weiter wachsen, unseren Bestand mindestens verdoppeln und unsere Studentenmarke „TWENTY FIRST Student living“ mit Leben füllen“, so Felix Bauer, CEO und CSO von Deutsche Real Estate Funds Advisor.

DREF weiter auf Wachstumskurs

Seit Juni 2015 hat DREF rund 200 Mio. Euro in den Erwerb und die Modernisierung von studentischem Wohnraum investiert und 17 studentische Wohnobjekte in 12 deutschen Universitätsstädten erworben. Zur Finanzierung der Immobilien hat DREF die erste Anleihe zur Finanzierung von studentischen Wohnraum in Deutschland begeben und diese – auf Wunsch der Investoren – im Herbst aufgestockt.

Auch für das laufende Jahr ist die Pipeline von DREF bereits gut gefüllt. Neben den 2.350 notariell gesicherten Einheiten, befinden sich weitere 1.800 Einheiten in der Pipeline. Für diese Investitionen stehen DREF bis dato finanzielle Mittel in Höhe von 150 Mio. zur Verfügung, darunter eine 50 Millionen Euro-Kreditlinie des Credit Asset Managers Chenavari Investment Managers.

JLL-Untersuchung: Transaktionsvolumen in Deutschland auf Rekordniveau

Auch der deutsche Markt für studentisches Wohnen gewinnt zunehmend an Dynamik. So hat sich das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt, seit 2011 sogar vervierfacht. Mit 525 Mio. Euro (Vorjahr: 276 Mio. Euro) handelt es sich nach wie vor um einen Nischenmarkt. Ein Vergleich mit dem britischen Markt zeigt das Potential: Dort gab es im gleichen Zeitraum Transaktionen in Höhe von 6,3 Mrd. Euro.

Transaktionsmarkt-Studentisches-Wohnen-in-Deutschland-2009-2015- inkl.-DREF-Vergleich

Diese Dynamik spiegelt sich auch in der zunehmenden Vielseitigkeit der Käufergruppen wider. Neben eigentümergeführten lokalen Investoren sind inzwischen auch vermehrt institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionsfonds oder Spezialfonds sowie internationale Asset- und Fondsmanager aktiv.

Die Preise lagen laut der JLL-Untersuchung für die letzten 12 Monate im Mittel (Median) bei ca. 85.000 Euro pro Wohneinheit. Die mittleren 50 Prozent variieren zwischen 72.000 und 86.000 Euro pro Einheit. Die erzielbare Nettoanfangsrendite lag im gleichen Zeitraum im Mittel bei etwa 5,5 Prozent bei einer mittleren Spanne von 4,7 bis 6,5 Prozent – abhängig von Konzept, Baualter und Standort der Objekte sowie der entsprechenden Wohnungsmarktstruktur.

Transaktionsmarkt-Studentisches-Wohnen-in-Deutschland-2009-2015

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