DREF beginnt Umbaumaßnahmen in den Wohnheimen aus dem Anleiheportfolio

  • In Berlin, Bremen und Stuttgart entstehen knapp 500 moderne Ensuite-Einheiten in zentralen Wohnlagen
  • Bis zu 500 zusätzliche Wohneinheiten sind in Neubauten auf den Grundstücken der fünf bestehenden DREF-Wohnheime in Planung
  • Mit 11,1 Millionen Euro bewertet JLL das Stuttgarter Wohnheim um 2,5 Millionen Euro höher als im Prospekt prognostiziert
  • DREF holt Londoner Top-Architekten Paul McAneary an Bord

DREF logoDie Deutsche Real Estate Funds (DREF) startet mit der zweiten Phase der Umbauarbeiten an den Berliner, Bremer und Stuttgarter Wohnheimen, die sie im Zuge ihrer Anleiheemission im Juni erworben hat. Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen belaufen sich auf knapp fünf Millionen Euro. So entstehen knapp 500 moderne Ensuite-Einheiten in zentralen Wohnlagen. Jones Lang LaSalle (JLL) hat das Stuttgarter Objekt nach der Renovierung mit 11,1 Millionen Euro bewertet. Im Anleiheprospekt hatte DREF 8,6 Millionen Euro prognostiziert.

„Wir freuen uns, dass sich unsere substantiellen Modernisierungsmaßnahmen und die Auswahl zentral-gelegener Wohnheime in gefragten deutschen Universitätsstädten in der Bewertung widerspiegeln. Das zeigt uns auch, dass wir die anfängliche Beleihungsquote realistisch bis konservativ berechnet haben“, sagt Felix Bauer, Chief Executive Officer von Deutsche Real Estate

Funds Advisor (DREFA). „Die Wohnbedürfnisse der Studenten haben sich im Lauf der letzten Jahre massiv gewandelt. Die meisten wollen heute beispielsweise ihr eigenes Bad. Faktisch ist eine solche Wohnsituation in zentraler Lage in vielen deutschen Universitätsstädten für einen Großteil der Studenten nicht mehr finanzierbar. Genau deshalb braucht es private Investoren, die mit dem notwendigen Kapital und Know-how einspringen.“

Zweite Phase der Umbaumaßnahmen hat begonnen – 500 neue Wohneinheiten in Planung

Nach der Planung und der Modernisierung der Allgemeinflächen beginnt in Berlin, Bremen und Stuttgart nun die zweite Phase der Umbaumaßnahmen, in der die Zimmer renoviert werden. In Stuttgart werden aus 100 Wohneinheiten ohne Badezimmer 144 Ensuite-Einheiten, also Zimmer mit eigenem Bad. Dabei nutzt DREF Fläche, die vorher anderweitig verplant war oder leer stand. In den drei Wohnheimen in Bremen und Berlin entstehen über 300 Ensuite-Einheiten. Die ersten Studenten können bereits zum kommenden Wintersemester einziehen.

In Kiel beginnen die Umbaumaßnahmen Ende des Jahres. Dort entstehen 110 Ensuite-Einheiten – aus ursprünglich 84 Einheiten ohne eigenes Bad. Zusätzlich plant DREF auf dem Grundstück einen Neubau mit 150 Einheiten. Insgesamt sind auf den fünf Grundstücken der Wohnheime aus dem Anleiheportfolio bis zu 500 weitere Wohneinheiten in Neubauten in Planung.

Hohe Ansprüche an Design und Nachhaltigkeit

In vielen Wohnheimprojekten modernisiert DREF nicht nur den Innenbereich, sondern gestaltet auch die Außenfassade neu. Dabei hat DREF hohe Ansprüche an das Design, die Nachhaltigkeit und die Energiebilanz der Wohnheime. DREF legt außerdem großen Wert darauf, dass sich die Studenten in den Wohnheimen wohlfühlen. Für das entsprechende „Look & Feel“ arbeitet DREF mit dem vielfach ausgezeichneten Architekten Paul McAneary zusammen. Er gehört zu den renommiertesten Architekten in London und steht für nachhaltiges und ökologisches Bauen. McAneary wird DREF vorallem in den Bereichen Design und Branding der Wohnheime unterstützen. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Fromm arbeitet er bereits an mehreren DREF-Objekten.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Top-Architekten für unsere Projekte gewinnen konnten. Ein Großteil der Studentenwohnheime aus den 70er Jahren sind klassische Funktionsbauten, die ohne große Inspiration errichtet wurden. Gemeinsam mit Paul McAneary wollen wir zeigen, dass auch diese Wohnheime vom Design her ansprechend sein können, ohne Abstriche bei der Funktionalität oder der Energiebilanz machen zu müssen“, so Felix Bauer.

Paul McAneary wurde bereits mehrfach mit einem UK Property Award, Design Award oder SBID- Award ausgezeichnet. Zudem ist er ein vom Royal Institute of British Architects zugelassener Architekt.

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